Sonntag, 2. August 2009

Autoleasing

Der Name Leasing kommt aus England (to lease: mieten, pachten) und bezeichnet die Überlassung zum Gebrauch einer Sache auf bestimmte Zeit gegen Berechnung. Eine besondere Form des Leasing stellt das Autoleasing dar.
Auto-Leasing ist aus steuerlicher Sicht für Unternehmen sehr vorteilhaft, auch immer mehr Privatmenschen entscheiden sich ihr Fahrzeug zu leasen anstelle es zu kaufen. Beim Autoleasing bezahlt man mit den Leasingraten nur die Nutzung des Autos. Es wird kein Kapital verbraucht und der Fahrzeugnutzer bewahrt sich Rücklagen für andere Ausgaben.Bevor der Leasing-Kunde sich aber für einen Vertrag entschliesst, sollte man sich im Vorwege Gedanken über die richtige Vertragsart machen. Hierbei wird zwischen zwei Arten von Verträgen unterschieden.
Auf der einen Seite gibt es den KM-Vertrag, bei dem der wesentliche Punkt ist, dass das Auto am Ende der Laufzeit an die Leasinggesellschaft zurückgegeben wird. Nach Rückgabe des Autos werden mit dem Kunden lediglich die Mehrkilometer oder die Minder-KM abgerechnet und Beschädigungen, die außerhalb der normalen Nutzung liegen.
Die zweite Variante ist der Vertrag mit Restwertausgleich. Beim Vertrag mit Restwertausgleich ist die Besonderheit, dass der Kunden das Risiko des Restwertes zu tragen hat. Dies heisst, dass der Fahrzeugrestwert für den Leasingnehmer schon bei Vertragsabschluss klar ist. Sollte nach dem Verkauf des Autos nach Vertragsende Restwertdifferenzen entstehen, wird diese mit dem Leasingnehmer verrechnet. Verluste gehen komplett zu seinen Lasten, an Gewinnen wird der Kunde zu 75 Prozent beteiligt.
Für den Kunden ist es aus diesem Grund außergewöhnlich wichtig, sich beim Abschluss des Vertrages für die richtige Variante des Vertrages zu entscheiden, damit es letztendlich kein böses erwachen gibt.